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Travelguide Lissabon

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Heute ist es so weit. Endlich ist mein Travelguide Lissabon fertig. Wie einige von euch bereits schon wissen, war ich insgesamt 6 Wochen in Lissabon. Ich habe gearbeitet, in meiner Freizeit einige Hotspots angeschaut und ich habe gemeinsam mit Who is Mocca? ein wunderschönes Wochenende verbracht. Auf ihrem Blog gibt es dazu einen Reisebericht und ein Follow Me Around. Ich möchte euch meine persönlichen Highlights vorstellen und ein wenig von der Zusammenarbeit mit den Menschen dort berichten.

Lissabon – Die Stadt der 7 Hügel

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Ich fange jetzt einmal mit dem Wichtigsten an. Kaum angekommen in Lissabon wurde mir sofort erklärt, dass sich die Stadt auf sieben Hügeln befindet. Da wäre zum einen Castelo, São Vicente, São Roque, Santo André und zum anderen Santa Catarina, Chagas und Sant’Ana. Immer wieder eröffnen sich wunderschöne Aussichtspunkte über das rote Dächerlabyrinth der Stadt. Will man die Stadt zu Fuß erkunden, heißt das im Klartext ständig bergauf und bergab zu laufen. Ich habe auf diese Weise ganze 3 Kilo in nur 6 Wochen verloren. Die Stadt eignet sich also auch perfekt für ein ausgeglichenes Training. Wie bereits erwähnt wird man immer wieder mit einem atemberaubenden Ausblick auf die Stadt belohnt. Für diejenige, die es lieber gemütlich angehen wollen, gibt es etliche Aufzüge, Straßenbahnen oder die sehr lustigen Tuk Tuk. Ihr fragt euch sicher, warum diese so lustig sind. Die Straßen bestehen hauptsächlich aus Kopfsteinpflaster und ich kann euch nur wärmstens empfehlen eine Fahrt zu wagen. Ihr werdet richtig durchgeschüttelt und das macht unheimlich viel Spaß.

Das große Erdbeben von Lissabon

Am 1. November 1755 zerstörte ein Erdbeben zusammen mit einem Großbrand und einem Tsunami Lissabon fast vollständig. Es zählt nach wie vor zu den verheerendsten Naturkatastrophen der europäischen Geschichte. Mit viel Mut und Willenskraft wurde die Stadt wieder aufgebaut. Die Ursache des Erdbebens ist bis heute stark umstritten. Einer der gängigsten Theorien ist die Plattentektonik der Azoren-Gibraltar-Bruchzone. Hier stoßen die eurasische und afrikanische Platte zusammen. Das Ereignis prägte die Geschichte der portugiesischen Hauptstadt und selbst die Kleinsten kennen die Geschichte.

Aussichtsplattformen und Orte die man gesehen haben sollte

Fangen wir mit den etlichen Aussichtspunkten an. Für mich persönlich der eindrucksvollste Ort, um über die Dächer Lissabons zu schauen, war die alte Festung Castelo de São Jorge. Hier hat man die Möglichkeit einer 360-Grad-Rundumsicht. Es ist zugleich auch der älteste Teil der Stadt.

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Ein richtiger Geheimtipp ist eine Bar auf dem Dach eines alten Parkhauses. Hier genießen die Einheimischen den Ausblick über ganz Lissabon bei einem guten, kalten Bier. Ich kann euch nur empfehlen dort auf den Sonnenuntergang zu warten. Das war mit Abstand einer der schönsten Momente in meinem 6-wöchingen Aufenthalt. Schade, dass ich diesen nicht mit meiner Freundin teilen konnte. Die Bar heißt einfach nur Park und befindet sich in der Nähe des beliebten Stadtviertel Bairro Alto.

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Fotocredit by portugalconfidential.com

Elevador de Santa Justa heißt ein weiterer Aussichtspunkt. Der Aufzug wurde zur Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert errichtet. Man befindet sich direkt im Zentrum Lissabons und kann von dort aus das Panorama genießen. Leider muss man hier eine lange Wartezeit in Kauf nehmen. Schon bereits früh am Morgen bildet sich eine lange Schlange von Menschen, die auf das Dach des Elevador de Santa Just wollen.

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Auch mitten im Zentrum befindet sich das Hotel Chiado. Im letzten Stock befindet sich die Rooftop Bar Panoramico. Ich habe sehr gerne in meiner Mittagspause einen Espresso auf der Terrasse genossen. Die Preise sind leider für portugiesische Verhältnisse etwas teurer. Man wird aber dafür mit einem wunderschönen Ausblick auf die Stadt belohnt.

Weiter Punkte sind Parque Eduardo VII, die Christo Rei Statue und ein kleiner Garten in dem Viertel Santa Catarina.

Einer der schönsten Plätze ist der Praça de D. Pedro IVDieser befindet sich im Zentrum im Stadtviertel Bahia Pombalina, das nach dem großen Erdbeben errichtet worden ist. Von diesem Platz aus kommt man direkt in die bekanntesten Einkaufsstraßen, wie zum Beispiel die Avenida da Liberdade oder die Rua Augusta.

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Rua Augusta

Das Einkaufszentrum Centro Colombo erreicht ihr mit der Metro. Ihr müsst die Linea Azul Richtung Amador Este nehmen und bei der Station Calégio Militar/Luz aussteigen. Es liegt direkt neben den Fußballstadion, dass ihr im Anschluss auch gleich besuchen könnt. Nehmt genug Zeit mit, denn das Centro Colombo ist einfach nur riesig. Auf alle Fälle ist es ein Besuch wert.

Ein weiteres Highlight in Lissabon ist die alte Straßenbahn mit der Nummer 28. Eine Fahrt kostet ca. 2,40 Euro und ist eine gute Alternative zu den vielen Sightseeing-Bussen. Die 28er existier seit 1873 und ist bei Touristen aufgrund der Streckenführung mit steilen Abschnitten und engen Kurven durch die schmalen Gassen der Altstadt sehr beliebt.

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Bairro Alto ist das Kneipenviertel der Stadt. Hier wird die Nacht zum Tag und die Straßen füllen sich Menschen. Hier gibt es eine Bar nach der anderen, etliche Clubs und auch Restaurants. Für gewöhnlich startet hier ein Partyabend, und auch wenn es noch einige tolle Clubs oder Diskotheken außerhalb gibt, endet er auch meist in diesem Viertel. Getränke und Essen ist sehr günstig, zumindest in den Clubs & Bars, wo ich gewesen bin. Ich wurde ja von Einheimischen mitgeschleppt und rumgeführt.

Sintra & Cascais

Wie bereits schon kurz erwähnt war Who is Mocca? für einen kurzen Städtetrip in Lissabon. Liebreizend eine gemeinsame Freundin von uns hat sie dabei begleitet. Immerhin musste ich ja arbeiten und konnte nicht die kompletten 5 Tage mit ihr verbringen. Die zwei Mädels wussten sich aber zu beschäftigen. Es wurde geschoppt bis zum Umfallen! Am Abend und am Wochenende konnten wir dann die Zeit gemeinsam verbringen. Meine Arbeitskollegen empfohlen mir mit meiner Freundin nach Sintra zu fahren. Grund dafür ist die romantische Kulisse der Vorstadt. Mit dem Zug ging es also ca. 30 – 40 min in die kleine Vorstadt von Lissabon. Das Wetter spielte an diesem Tag verrückt. Es war 10 Minuten lang wunderschön und dann gab es wieder 10 Minuten lang Regen und starken Wind. So ging es den ganzen Tag. Wir nutzten also immer wieder die kurzen Zeitfenster für Fotos und für die Besichtigung des Palácio Nacional da Pena. Es handelt sich hierbei um einen wunderschönen Palast aus dem 18. Jahrhundert. Er wurde auf den Ruinen eines Klosters errichtet. Das war aber auch schon das Einzige, dass wir an diesem Tag anschauen haben können. Für mich ein guter Grund nochmal eine Reise nach Portugal zu wagen!

Am letzten gemeinsamen Tag machten wir noch einen Kurztrip nach Cascais. Die Stadt liegt direkt am pazifischen Ozean. Wir hatten Glück mit dem Wetter und konnten die Sonne am kleinen Strand von Cascais genießen. Es ist bereits schon etliche Jahre her, als ich am Meer war. Deshalb wurden auch die Schuhe ausgezogen und die Füße durften dann ins kalte Wasser. Es ist schon einzigartig, wie lange man an so einen Tag zehren kann. Ein wirklich toller und unbeschreiblich schöner Ort. Übrigens gibt es hier auch die Möglichkeit surfen zu gehen. Es gibt etliche Surf Camps & Schulen, bei denen man sich anmelden kann. Ach, wie gerne hätte ich das einmal probiert. Leider war ich einfach ein wenig zu früh in Portugal. Und schon wieder hätten wir einen Grund für einen weiteren Besuch!

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6 Wochen Arbeit & neue Freundschaften

Ich habe 6 Wochen lang ein Training für meinen neuen Job als Store Manager für Massimo Dutti absolviert. Anfangs war ich sehr nervös und wusste nicht was auf mich zukommen würde. Außerdem 6 Wochen von meiner Familie und meiner Liebsten getrennt zu seien, war auch im ersten Moment sehr hart für mich. Naja, was soll ich sagen. Es war eine tolle und einzigartige Erfahrung, die ich machen durfte. Verena und ich hatten einen perfekten Plan für unsere Fernbeziehung auf Zeit geschmiedet und mit meiner Familie hielt ich ständig Kontakt über diverse soziale Medien. Als ich am ersten Tag in den Store kam, wurde ich sehr herzlich und freundlich empfangen. Adriana, eine Mitarbeiterin, hatte für mich auf ihrem I-Pad eine Präsentation für das gesamte Team vorbereitet. So wusste ich von Anfang an mit wie vielen Leuten ich zu tun habe. Ich habe mich schnell im Team integriert und schon bald wurden aus Kollegen Freunde. Trotz Alltagsstress hatten wir viel Spaß miteinander und meisterten ein Tag nach dem anderen. Am besten war aber unsere Kommunikation untereinander. Es war eine Mischung aus Englisch, Portugiesisch und Deutsch(tirolerisch). Naja, ihr könnt euch vorstellen, wie lustig das teilweise war. Als dann der letzte Abend anbrach, organisierte ich noch ein gemeinsames Abendessen. Der Abschied viel mir wirklich schwer und trotzdem freute ich mich riesig auf Verena und meine Familie. Zum Schluss bekam ich noch von jedem Mitarbeiter eine Karte geschenkt, in der jeder individuell für mich einen kurzen Text verfasste. Das war der Moment, in dem ich erkannte, dass ich jetzt neue Freunde in dem wunderschönen Lissabon habe. Übrigens das ist für mich auch der Hauptgrund warum ich nochmal dort hinreisen möchte. Wir beschlossen also es bei einem „SEE YOU“ zu belassen, den es sollte kein Abschied für immer sein.

Das Gefühl, dass bei so einem vorerst letzten Treffen entsteht, wird in ihrer Sprache in einem speziellen Wort verpackt. Dieses Wort lässt sich nicht wirklich übersetzen, aber Sehnsucht, Traurigkeit, Fernweh, Wehmut, Verbundenheit und Freundschaft für ein ganzes Leben, beschreibt annähernd die Bedeutung.

Saudade, my Portuguese Friends!!!

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5 Comments

  1. Oh wow, deine Bilder sind wirklich gelungen!
    Ich hoffe sehr, irgendwann einmal nach Lissabon zu kommen und dann wird mir dein Bericht mit Sicherheit eine rießige Hilfe sein! Außerdem freut es mich, dass du so tolle Menschen dort kennengelernt hast und ich wünsche dir sehr, dass du sie alle wieder siehst und bals wieder nach Lissabon kommst! :)

    Liebste Grüße,
    Julia von Juliary

  2. Toller Trael Guide! Mich hat Lissabon total umgehauen! Zuvor hatte ich irgendwie wenig über die Stadt gehört und war wahrscheinlich genau deshalb umso begeisterter. Und das Schönste am längeren Verreisen ist doch, wenn man neben den tollen Erinnerungen noch dazu auch noch neue Freunde gefunden hat :)

    Liebe Grüße,
    Sonja von Join The Sunny Side

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