• Fashion & Lifestyle Männerblog

  •  

HIFI Technik ABC – B wie Bass(Reflex)

Das HIFI Technik ABC geht heute in die zweite Runde. Wir widmen uns den Buchstaben B wie Bass(Reflex). Das letzte Mal habe ich euch den Audio Return Channel etwas näher gebracht. Damit das Signal auch dementsprechend aufgearbeitet wird, braucht man eine Endstufe und natürlich die passenden Lautsprecher. Doch was wäre die Musik oder ein spannenden Blockbuster ohne einen druckvollen Bass? Dazu werde ich euch erklären, was das für unser Gehör bedeutet und mit welcher Technologie wir den Bass noch verstärken können. In meinem Beitrag werde ich ausschließlich auf Subwoofer-Technologien eingehen. Es gibt natürlich auch andere Systeme um die tiefen Töne wiederzugeben aber dazu erfahrt ihr mehr in einem der nächsten Beiträge der Serie HIFI Technik ABC.

Was ist Bass und warum kann ich ihn spüren? 

Das menschliche Gehör hat die Fähigkeit durchschnittlich Schall im Frequenzbereich zwischen 20 und 20.000Hz wahrzunehmen. Die Wirkung dieser Schallwellen unterscheidet sich je nach Frequenz. So gilt, das Schallwellen mit niedriger Hertzanzahl als Tiefe Töne zu hören sind. Dabei sollte man wissen, dass ein Hertz einer Schwingung pro Sekunde entspricht.

Der Begriff Bass steht für Frequenzen von 16 bis 150 Hz. Er nimmt somit gut ein drittel des vom Menschen hörbaren Frequenzspektrums ein. Außerdem können wir Klangereignisse in diesen Tiefen kaum lokalisieren. Für den Hifi-Bereich bedeutet  das, dass dieser Umstand Auswirkungen darauf hat an welchen Ort der Subwoofer aufgestellt werden kann.

Auf einer Wellenlänge?

beatsanddogs-hifi-technik-abc-lexikon-bass-reflex-subwoofer
Designed by Freepik

Nun wissen wir, dass der Bass in einem Frequenzbereich von 16 bis 150 Hz verwendet wird und das wir ihn kaum lokalisieren können. Aber warum können wir ihn auch spüren. Das liegt an der Ausbreitung der Schallwellen. Für die Messung dieser Wellenlängen wird eine Temperatur von 20 Grad vorausgesetzt. Ein Ton mit 20 Hz breitet sich auf 17 m aus, bei 100 Hz verkürzt sich das Ganze auf 3,4 m. Hochfrequente Töne haben eine wesentlich kürzere Wellenlänge. Infolgedessen breiten sich tieffrequente Töne über wesentlich größere Entfernung aus und werden von Hindernissen schlechter absorbiert. So wird der Bass spürbar.

Wie funktioniert ein Bassreflex-Gehäuse?

Bassreflex-Gehäuse sind eine gängige Bauform von Lautsprechergehäusen in der Hifi-Szene. Das Gehäuse weißt ein Öffnung auf, dem Bassreflexkanal. Dieser dient zur Verstärkung der rückwärtig abgestrahlten Schallanteile und führt so zu einem höheren Wirkungsgrad der Box. Speziell bei Subwoofern, die für den richtigen Tiefklang sorgen sollen, kommt diese Technologie oft zum Einsatz.

Die Positionierung des Bassreflexkanals und der Membran kann je nach Hersteller variieren. Viele bevorzugen den sogenannten Downfire-Subwoofer, da er den Boden als Reflektionsfläche nutzt. Somit kann der Subwoofer nach belieben aufgestellt werden. Das Signal wird mit dieser Technologie gleichermaßen im ganze Raum verteilt.

Frontfire-Subwoofer hingegen sind wie herkömmliche Lautsprecher nach vorne ausgerichtet. Auch der Bassreflexkanal wird dementsprechend positioniert. Das Signal findet so auf direktem Weg zum Hörer. Der Vorteil ist ein knackiger und präziser Bass. Gerade im Musikbereich eine sehr wichtige Eigenschaft. Hier sollte auch auf die richtige Aufstellung des Subwoofers geachtet werden. Falsch platziert würde das Klangbild verzerrt und unnatürlich wirken.

Wo sollte der Subwoofer aufgestellt werden?

Viele sind der Meinung, dass der Bass-Sound keine besondere Positionierung erfordert. Ich habe vor kurzem sogar den Tipp bekommen meinen Subwoofer unter bzw. hinter die Couch zu stellen. Dort wären die Schallwellen dann richtig toll zu spüren. Klar, eine Subwoofer ist akustisch nicht an das restliche Soundsystem gebunden und die Postion kann variiert werden. Dennoch gilt es als Ideal, den Bass an der Front zwischen linken und rechten Lautsprecher zu stellen. Warum ist das so? An anderen Stellplätzen kann es vorkommen, dass der Subwoofer unangenehm auffällt und das Klangbild verzerrt oder erst garnicht richtig im Gesamtsound eingebunden wird. Ich persönlich habe meinen Subwoofer auch an der Front stehen. Es war mir nicht möglich ihn mittig zu platzieren aber dennoch habe ich das Gefühl, dass er dort seine Arbeit gut macht.

Beitragsbild: Music vector created by Pinnacleanimates – Freepik.com

Previous ArticleNext Article
Beats and Dogs
Bei Beats and Dogs findet ihr eine gute Dosis an Fashion, Musik, Technik und Lifestyle. Auch die Bereiche Interior und Travel werden von mir unter die Lupe genommen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.