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Zweierlei: Gedanken zu Weihnachten

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Zweierle ist eine neue Rubrik die Who is Mocca? und ich ins Leben gerufen haben, um euch einen persönlichen Einblick in unsere Gedankenwelt zu gewährleisten. Wie denkt Sie und wie denkt ein Er? Wir schreiben frei über aktuelle Themen oder über Sachen, die uns gerade beschäftigen.

Der Advent ist nun bald vorbei. Nur noch 11 Tage, dann ist es so weit und der Tag des Schenkens darf wieder zelebriert werden. Ich möchte euch heute ein bisschen einen Einblick zu meinen persönlichen Gedanken zum Thema Weihnachten geben.

Weihnachten wie ich es als Kind erlebt habe

Ihr müsst wissen, dass ich aus einer relativ großen Familie komme. Ich habe 2 Brüder und 3 Schwestern. Ihr könnt euch also schon einmal ein Bild machen, wie groß das Weihnachtsfest bei uns war.

Wir hatten alle gemeinsam einen Adventskalender und jeder durfte an einem anderen Tag das entsprechende Türchen öffnen. Wie ich mich immer gefreut habe, wenn ich derjenige war :-) Vom 1. Dezember bis zum 24. Dezember vergingen gefühlsmäßig, Monate. Ich war voller Vorfreude und die Tage zogen sich natürlich dementsprechend in die Länge. Irgendwie habe ich das heute noch. Wenn ich mich auf etwas freue oder etwas haben will, dann bin ich sehr ungeduldig und möchte es am liebsten sofort haben. Da steckt wohl noch immer ein bisschen das Kind in mir. Nun ja, auf alle Fälle kam dann der 24. Dezember und wir konnten endlich Weihnachten feiern. Ganz früh am Morgen waren wir Kinder schon nervös und ungeduldig. Meine Mutter unterhielt uns mit dem Backen von Keksen und am Nachmittag gingen wir meistens zum Eislaufen. Man muss ja die kleinen und auch größeren Kinder irgendwie beschäftigen. Obwohl, die Älteren hatten eher die Aufgabe auf die jüngeren aufzupassen. Wie gut das ich der Jüngste bin. Trotzdem schien die Zeit stillzustehen. Bei uns wurden die Geschenke immer um 18:00 Uhr verteilt. Meine Mutter sagt immer, dass wir uns nicht längen hinhalten haben lassen.

Unsere Weihnachtsfeier fand stets im Wohnzimmer statt, das natürlich für uns den ganzen Tag verschlossen war. Wenn es dann kurz vor 18:00 Uhr war, verschwand mein Vater, um zu schauen, ob das Christkind schon da war und die Geschenke schon gebracht hatte. Wir drückten uns ganz fest an die Küchentür und lauschten ganz angespannt. Plötzlich hörte man das Leuten einer kleinen Glocke und wir wussten, jetzt ist es soweit, um das Wohnzimmer zu stürmen. Die Tür öffnete sich und mein Vater stand neben dem wunderschönen, in Kinderaugen gesehen, riesengroßen Weihnachtsbaum, der liebevoll geschmückt wurde. Nur die Kerzen am Baum beleuchteten den gesamten Raum. Im Hintergrund lief das Lied „Stille Nacht“ und alle sangen lautstark mit. Ihr könnt euch vorstellen, wie unsere Augen strahlten und wir rätselnden, was sich hinter den bunt verpackten Geschenken wohl verbirgt. Nachdem die letzte Strophe des Liedes zu Ende ging, durften wir endlich unsere Geschenke auspacken. Meine Mutter machte es natürlich spannend und hat die Pakete bunt gemischt verteilt. Jeder musste geduldig warten, bis das Letzte übergeben wurde. Erst als alle ihre Pakete in der Hand hielten, gab es auch für Mama und Papa etwas. Natürlich bekam jeder das, was er sich gewünscht hatte. Wir haben ja auch Tage zuvor unseren Zettel, mit unseren Wünschen, an das Christkind geschrieben und auf die äußere Fensterbank gelegt. Über Nacht war es wie durch ein Wunder nicht mehr an seinem Platz. Das Christkind hatte es mitgenommen. Die Feier ging meistens bis spät in die Nacht, da wir Kinder natürlich alles sofort ausprobieren mussten. Es waren sehr schöne Weihnachten und ich erinnere mich gerne zurück.

Was bedeutet Weihnachten heute für mich?

Die Adventszeit vergeht wie im Flug. Jeder ist gestresst und genervt. Man ist mit den Geschenken viel zu spät dran und weiß eigentlich gar nicht mehr was man schenken soll. Die Meisten haben eh schon alles und wenn man die Leute fragt, wissen sie meistens selber nicht, was sie noch brauchen könnten. Dabei geht es zu Weihnachten ja gar nicht primär um das Schenken, sondern für mich ist es wichtig, die Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Deshalb haben wir uns untereinander auch so arrangiert, dass wir nur unseren eigenen Kindern und unseren Eltern etwas schenken.

Vielleicht habt ihr es bereits schon rausgelesen, was Weihnachten für mich bedeutet. So wie es meine Eltern mit uns Jahr für Jahr zelebriert haben, das ist für mich das Schönste an Weihnachten. Die Vorfreude der Kinder, das Zusammentreffen der gesamten Familie, das gemeinsame Feiern und die Geborgenheit die ich in diesem Moment spüre.

Verena, Mocca, Angel und meine Tochter sind für mich Weihnachten. Sie geben mir genau das Gefühl und die Liebe, die ich auch als Kind erfahren durfte. Ich liebe es in ihre strahlenden Augen zu blicken, wenn sich darin das Licht der Kerzen spiegelt. An diesem Tag vergesse ich den Alltagsstress und alles Negative was uns umgibt.

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Abschließend gibt es nur noch eines zu sagen:

Mama und Papa vielen Dank für unsere tolle Kindheit, die wir erleben durften, dass ihr immer für uns da wart und uns stets die richtigen Werte vermittelt habt!

Was bedeutet für euch Weihnachten und wie feiert ihr diesen Tag?

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