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Zweierlei – Wenn ich ein Hund wäre

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Who is Mocca? und ich sind ja, wie ihr schon mitbekommen habt, Hundeliebhaber und Besitzer. Zum einen gibt es da den alten Herren Namens Angel und zum anderen unseren kleinen Quälgeist Mocca. Angel ist ein sibirischer Husky und mittlerweile schon 15 Jahre Alt. Er hat eine sehr ruhige und gelassene Art,  von der ich mich gerne, nach einem arbeitsreichen Tag, anstecken lasse. Ich kenne Angel jetzt seit 4 Jahren. Wir sind richtig gute Kumpel geworden und haben viel Spaß miteinander. Für Verena ist unser Husky wohl schon wie ein Bruder. Sie sind gemeinsam erwachsen geworden. Mocca kam vor 3 ½ Jahren zu uns und war für uns alle eine Bereicherung. Von Anfang an war er ein kleiner Wirbelwind und strotzte nur so vor Energie. Glaubt mir, wenn ich euch sage, dass wir uns das von einer französischen Bulldogge nicht erwartet haben. Ich erinnere mich, wie Angel ihn vorerst gekonnt ignoriert hatte. Der Kleine schaffte es aber dann doch, sich Schritt für Schritt mit dem Großen anzufreunden. Inzwischen sind wir schon ein richtig gutes Team geworden. Das Thema „Wenn ich ein Hund wäre“ widmen wir unseren zwei Fellnasen. Verenas Version findet ihr natürlich auf ihrem Modeblag Who is Mocca?. Ich persönlich bin sehr gespannt was sie so geschrieben hat.

Wie kann ich mein Herrchen oder Frauchen um den kleinen Finger wickeln?

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Wie ein Sprichwort schon sagt: „Beiß nie die Hand, die dich füttert“ wäre schon einmal ein guter Anfang. Ich habe auch festgestellt (schon als kleines Welpen), dass ich mit meinem „Oh ich bin so arm“-Blick so ziemlich alles bekomme, was mir gerade in den Sinn kommt. Wenn niemand zu Hause ist, stelle ich mich vor den Spiegel und übe fleißig an meiner Technik. Man muss ja auch sicherstellen, dass man immer wieder neue Facetten zeigt, um ein „Oh Gott wie lieb“ hervorzuzaubern. Eine weitere Technik wäre, ohne Aufforderung Pfötchen zu geben. Meist muss man das zwei bis dreimal machen, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Im Anschluss zeige ich dann meinem Herrchen oder Frauchen, was ich gerne hätte oder wo ich gerne hingehen würde. Manchmal muss man auch das wiederholen, da die Menschen sich ziemlich schwer tun uns Hunde zu verstehen. Naja, die werden es schon noch lernen. Ich hab da noch ein paar coole Sachen auf Lager, die ich aber dann erst einsetze, wenn es gar nicht mehr anders geht. Das Wichtigste ist aber im richtigen Moment die Anweisungen meines Besitzers auszuführen. Je nach Situation kommt es schon vor, dass ich diese aber ignoriere. Dabei habe ich auch kein schlechtes Gewissen, denn im Notfall setze ich einfach den oben beschriebenen „Oh ich bin so arm“-Blick ein. So wie ihr seht, kann man mit ein paar einfachen Tricks sein Herrchen oder Frauchen um den Finger wickeln!

Wenn ich ein Hund wäre, würde ich…

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Wie ich als Hund meinen Besitzer dazu bringe alles für mich zu tun, habe ich euch schon erklärt. Jetzt möchte ich euch noch einige andere Dinge beschreiben, die mir sehr viel Spaß machen. Ihr sollt wissen, bei mir ist ein kleiner Sherlock Holmes verloren gegangen. Ich bin ein Meister des Fährten Lesens. Wenn wir draußen sind, dann beginne ich gleich den ein oder anderen interessanten Duft zu erschnüffeln. Um der Fährte folgen zu können, muss ich aber zuerst meinen Besitzer überzeugen in diese Richtung zu gehen. Wenn ich an der Leine hänge, probiere ich einfach mal drauf loszulaufen. Bei Widerstand strecke ich meinen Oberkörper ganz nach vorn und drücke meine hinteren Beine so fest in den Boden wie ich nur kann. Klappt nicht immer aber es schadet nie, es zu versuchen. Sollte ich nicht an der Leine hängen, dann bin ich ab jetzt der Big Boss. Ich verfolge also die Fährte und mit 100%er Sicherheit finde ich auch den Ursprung bzw. die Quelle. Dann heißt es, einen neuen Fall aufzunehmen und zu lösen. So erfahre ich sehr viel von meiner Umwelt und weiß welche Kollegen sich im mein Revier rumtreiben.

An manchen Tagen möchte ich aber einfach nur den Wind im meinem Gesicht spüren. Ich laufe dann so schnell es geht hin und her. Wichtig ist nur, dass man seine Leute nicht aus den Augen verliert. Das kann in so einem Moment schnell passieren. Die Menschen laufen leider nur selten mit einem mit. Vor allem fehlt denen die Ausdauer. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schnell die außer Puste sind. Das liegt sicher daran, da sie nur auf zwei Beinen laufen und nicht auf allen vieren. Irgendwas läuft da falsch aber ist ja nicht mein Problem. Übrigens, sollte man auf Gleichgesinnte treffen kann man das natürlich auch zu zweit oder auch als ganze Truppe machen. Dabei fällt mir ein, dass die anderen Herrchen oder Frauchen auch eine mögliche Futterquelle sein könnten. Muss man unbedingt probieren.

Nach so einem tollen Spaziergang an der frischen Luft freue ich mich schon auf mein eigenes Bettchen. Ich mache dann meistens ein ausführliches Powernapping. Manchmal fange ich auch an zu träumen und sehr oft kann ich mich auch daran erinnern was in meinen Träumen passiert. Jetzt kommt’s!!! Ich laufe auf einer grünen Wiese und genieße den Wind in meinem Gesicht. Ich nehme eine Fährte auf und gehe dieser nach. Am allerbesten ist es aber wenn ich von einem riesengroßen Futternapf träume, der nie leer wird. Herrlich! Ich könnte den ganzen Tag fressen und fressen und fressen. Jetzt wären wir auch schon bei meiner Lieblingsbeschäftigung, dem Fressen. Also eins muss ich neidlos zugeben, bei euch Menschen gibt es immer etwas Leckeres zu futtern. Ich weiß ja nicht wie ihr das seht, aber ich nutze jede, absolut jede Gelegenheit an Fressen zu kommen. Man darf sich nie zu sicher sein, dass es für immer so viel von den Köstlichkeiten gibt.

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So stelle ich mir einen Tag aus der Sicht des Hundes vor

So würde ich mir einen Tag aus der Sicht eines Hundes vorstellen. Ich muss allerdings erwähnen, dass wir uns auch mit viel Liebe und Sorgfalt um unsere zwei Fellnasen kümmern. Leider ist das nicht überall so und diese Tiere werden nie so einen Tag erleben. Deshalb habe ich mich dafür entschieden mein Bestes zu geben, um meinen zwei Hunden ein schönes Leben zu ermöglichen. Hier kann ich ein bisschen Gutes tun und bekomm dafür die bedingungslose Liebe dieser Tiere zurück. Es ist egal, wer du bist oder wie du aussiehst, ein Hund bleibt dir stets treu und nimmt dich so wie du bist.

Wie hat euch unser heutiges Thema gefallen? Mich würde auch interessieren, wie ihr euch einen Tag als Hund vorstellen würdet!

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6 Comments

  1. Eien super Kolumne, da bin ich schon gespannt, gleich Verenas Beitrag dzau zu lesen! Ich habe auch einen Hund (einen Rießenschnauzer, der aber gerade bei meiner Familie lebt) und kann mir super gut vorstellen, dass er genau so denkt, wie du es da beschrieben hast! :)

    Liebe Grüße,
    Julia

  2. Super tolle Kolumne…!!!:) Ich habe selber zwei Langhaar-Chihuahuas, und ich konnte soo viele Dinge, die du geschrieben hast auch bei meinen Hunden wiedererkennen…:)
    Ich könnte mir ein Leben ohne meine Hunde nicht mehr vorstellen, egal wie es dir geht, sie können dich immer wieder aufheitern und auf andere Gedanken bringen…:) Ich finde eure Zweierlei Kolumnen echt super toll, und ihr seid ein so sympathisches und stylisches Paar…macht weiter so!!:)

    Ganz liebe Grüsse und einen schönen Abend wünsche ich euch aus der Schweiz :)

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