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Zweierlei: So war der Start in das Jahr 2016

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Who is Mocca? und ich machen munter mit unserer Kolumne Zweierlei weiter. Heute wollen wir euch einen Einblick in unseren Start in das Jahr 2016 geben. Nachdem wir ein sehr erfolgreiches und schönes Jahr 2015 erleben durften, gingen wir mit guter Laune und viel Begeisterung ins neue Jahr. Ihr werdet jetzt von mir erfahren, wie ich diesen Start erlebt habe und warum sich trotz aller positiven Erlebnisse doch ein feiner Schleier über die Seele gelegt hat, der die letzten Tage in einem traurigen Licht erscheinen lässt.

Neujahr 2016 in Berlin

Berlin ist mittlerweile schon so etwas wie eine zweite Heimat für mich geworden. Das liegt wohl daran, dass Verena und ich nun schon ein paar Mal dort waren. Was aber noch viel wichtiger ist, wir haben mit Hella von Advance Your Style und ihrem Mann wirklich tolle Freunde gefunden, die dort leben und wohnen. So haben wir uns entschieden, Silvester in Berlin zu feiern. Wir verbrachten die Silvesternacht gemütlich zu Hause, spielten Monopoly und es gab leckeres Essen. Am nächsten Tag standen wieder ein paar Fotoshootings an. Also starteten wir unser Jahr 2016 fleißig mit Arbeit für unsere Blogs.

Schon bald mussten wir uns aber wieder von unseren Freunden verabschieden, denn wir machten uns auf den Weg nach Hause. Dort warteten nämlich Angel und Mocca auf uns. Es ist erstaunlich wie sehr man diese Fellnasen vermisst, wenn man ein paar Tage unterwegs ist. Natürlich konnte ich es auch kaum erwarten meine Tochter zu sehen. Sie feiert ja Silvester immer bei ihrer Mutter und ich sehe sie dann meistens ein oder zwei Tage darauf. Am Bahnhof wartete dann schon mein Vater, der uns nach der langen Zugfahrt gemütlich im Auto nach Hause brachte. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, dass wir nach über 8 Stunden im Zug froh waren, nicht mehr mit dem gesamten Gepäck zum Bus laufen zu müssen. Vielen Dank Papa!!!

30-Tage-Plan für ein gesundes Tirol

Am 5. Januar starteten wir mit dem 30-Tage-Plan von Gesund Steckt An. Wir, und noch ein paar weitere Mitstreiter, wurden Teil einer Community, die den Menschen die Höhen aber auch Tiefen einer gesunden Lebensweise zeigen sollten. Die Community sollte die Menschen motivieren diesen 30-Tage-Plan mitzumachen. In diesem sind täglich Aufgaben zu meistern und als zusätzliche Herausforderung gibt es noch Wochenaufgaben. Der Start ist sehr einfach und unkompliziert. Aufgaben wie 50 Minuten Bewegung oder Obst und Gemüse mindestens fünfmal am Tag waren für mich kein größeres Problem. Ihr wisst ja, dass Verena und ich täglich mit den Hunden raus müssen und die 50 Minuten wie im Flug vergehen. Da ich Vegetarier bin, zählen Obst und Gemüse zu meiner Grundernährung. Nach 7 Tagen gab es dann die erste Wochenaufgabe. Wir sollten keine zuckerhaltigen Getränke und Lebensmittel konsumieren. Ich scheiterte aber kläglich an diesem Versuch. Es ist erstaunlich, wo überall Zucker enthalten ist. Diese Aufgabe ist fast unmöglich. Eine weitere Herausforderung war für mich eine Woche ohne Kaffee durchzustehen. Dieser ist in meinem Tagesablauf für gewöhnlich schon so integriert, dass es ohne fast schon nicht mehr möglich ist. Trotzdem kann ich voller Stolz sagen, dass ich die Woche durchgehalten habe und mein Kaffeekonsum sich nun generell etwas reduziert hat.

Was ist das Fazit nach den 30 Tagen?

Ich habe gelernt, mehr auf meinen Tagesablauf zu achten. Im Kaffee verzichte ich ganz auf Zucker und beim Kochen versuche ich Lebensmittel zu verwenden, die wenig bis gar keinen Zucker enthalten haben. Also wie ihr seht, sollte man immer wieder Neues probieren, um Erfahrungen sammeln zu können. Diese kann man dann für sich nutzen und eben auch dementsprechend umsetzen. Trotzdem gibt es noch eine kleine Kritik an die Aufgabenstellung des 30-Tage-Plans. Er sollte noch etwas kniffligere Aufgaben und mehr Sportübungen und Rezepte zum Nachmachen beinhalten. Ansonsten ist es eine großartigen Idee und ich hoffe, dass noch viele auf diesen Zug aufspringen werden.

Fashionweek Berlin 2016

Es war mein erster Besuch auf der Fashionweek in Berlin. Ich muss zugeben, dass ich im ersten Moment ein wenig überfordert war. Es ist schon ein ziemlicher Marathon, den man da hinlegen muss, um die ganzen Shows zu erreichen. Gott sei Dank hat Verena da schon Erfahrung. Sie hatte alles perfekt geplant und wir konnten so nebenbei unsere täglichen Shootings machen und noch ein wenig die Zeit genießen. Am schönsten fand ich die Bloggerevents, bei denen wir nette Leute kennenlernen durften und die Möglichkeit hatten uns auszutauschen. Hier merkt man dann erst wieder, wie groß die Community der Blogger eigentlich ist. Aber zurück zur Fashionweek. Die Shows waren alle sehr gut inszeniert und es erfüllte mich mit Stolz, dass eine Tiroler Designerin mit von der Partie war. Ich rede von Rebekka Ruetz. Sie präsentierte ebenfalls ihre neue Kollektion und spiegelte in ihren Kreationen Teile von Tirol wieder. Toll, dass ich bei dieser Show dabei sein durfte. Auch dieses Mal durften wir wieder bei Hella und ihrem Mann wohnen. Wir wurden natürlich bestens umsorgt und wir hatten wieder viel zu lachen. Übrigens, Sarah von Liebreizend war auch in Berlin und begleitete uns zu diversen Events.

Der große Abschied

Im Dezember 2015 habe ich mich entschieden die Chance zu nutzen, um mich beruflich zu verändern. Ich war jahrelang in der Automobilbranche tätig. Dort hatte ich eine sehr gute Position und konnte mit meiner Erfahrung viel bewegen. Trotzdem fehlte mir irgendwie die Herausforderung und so kam es, dass ich mich kurzerhand für etwas Neues beworben hatte. Das Glück war auf meiner Seite und so bin ich seit 1. Februar Store Manager für die Marke Massimo Dutti. Damit ich aber bestens für diese Aufgabe gerüstet bin, musste ich nun nach Lissabon reisen. Dort absolviere ich gerade ein Training, bei dem ich alle Richtlinien und wichtigen Informationen lerne. Im ersten Moment war Lissabon für mich eine große Überraschung und ich freute mich sehr. Nachdem ich aber erfahren habe, dass es 6 Wochen sind, war meine Freude sehr getrübt worden. Klar, Lissabon ist großartig und eine schöne Stadt, aber ich sehe meine Verena, meine Tochter, die zwei Fellnasen und meine Familie für eine lange Zeit nicht wieder. Viele werden jetzt sagen: Es sind doch nur 6 Wochen! Ich persönlich habe eine sehr enge Verbindung zu meiner Familie und zu meinen Freunden. Da sind 6 Wochen schon ein hartes Stück. Verena und ich haben aber schon einen Plan geschmiedet, den ihr euch auf Madison Coco anschauen könnt.

Nun bin ich mittlerweile die zweite Woche in Portugal und fleißig beim Arbeiten. Meine Freizeit nutze ich natürlich zum Erkundschaften der Stadt. Ich habe mir Sehenswürdigkeiten wie Castelo de São Jorge oder die legendäre Straßenbahnlinie 28 angeschaut. Ich bin aber auch durch die kleinen Gassen geschlendert und habe die wunderschönen bunten Häuser bewundert. Es ist wirklich eine sehr schöne Stadt. Ihr könnt mich auf meinen Ausflügen über Snapchat begleiten. Ihr findet mich dort unter beatsanddogs.

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Wusstet ihr eigentlich, dass es ein großes Erdbeben im Jahr 1755 in Lissabon gegeben und fast die ganze Stadt zerstört hat? Es ist bis heute die wohl verheerendste Naturkatastrophe Europas. Die Menschen verloren keine Zeit und bauten die Stadt wieder auf und so entstand das heutige Lissabon. Die Stadt ist auch bekannt unter dem Namen „Die Stadt der Sieben Hügel“. So gehe ich jeden Tag einen Hügel runter und einen anderen wieder rauf, um zu meiner Arbeit zu gelangen. Es gibt aber auch die Möglichkeit mit einem Lift zu fahren. Der bekannteste trägt den Namen Elevador de Santa Justa. Ich werde euch aber nach meinen 6 Wochen Portugal einen eigenen Bericht zusammenfassen und meine Erfahrungen mit euch teilen.

Ihr seht also, wie aufregend mein Aufenthalt in Lissabon ist und wie begeistert ich bin, eine solche Erfahrung machen zu dürfen. Unter all dieser Begeisterung verbirgt sich aber immer wieder der Gedanke an Verena und meiner Familie. Ich vermisse sie alle wirklich sehr. Das Ganze hat aber auch wieder einen positiven Effekt. Es wird einem klar, wie sehr man an seiner Umgebung hängt und wie wichtig einem die Menschen die man liebt sind. Ich werde die restliche Zeit hier genießen und ich freue mich schon auf den Besuch von meiner Freundin und auf meine Rückkehr in die Heimat. Ich bin schon auf Verena’s Beitrag gespannt, den ihr übrigens auf ihrem Blog findet!

Hinterlasst mir ein Kommentar und sagt mir wie euer Start in das Jahr 2016 war!

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